Theorie der Integrativen Supervision

Ko-respondenzmodell in der Integrativen Agogik

Quellen:
Petzold H. G., Das Ko-respondenzmodell in der Integrativen Agogik, Integrative Therapie, 1/78, S. 21-58
Petzold H: G., Integrative Therapie II/1, S. 93 ff.

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Grundlagen

Das Ko-respondenzmodell stellt ein zentrales Handlungskonzept der Integrativen Supervision dar. Es impliziert die Einheit von Theorie und Praxis und arbeitet mit Methoden als Strategien des Handelns, die über ein theoretisches Konzept abgesichert sind.

Ko-respondenz ist ein synergetischer Prozess direkter und ganzheitlicher Begegnung und Auseinandersetzung zwischen Subjekten auf der Leib-, Gefühls- und Vernunftsebene über ein Thema/Problem unter Einbeziehung des jeweiligen Kontextes.

Ziel von Ko-respondenz ist die Konstituierung von Konsens, der in Konzepten Niederschlag finden kann.

Voraussetzung für Ko-respondenz ist die wechselseitige Anerkennung subjektiver Integrität, die durch Konsens bezeugt wird, und sei es nur der Konsens darüber, miteinander auf der Subjektebene in den Prozess der Ko-respondenz einzutreten.

 

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